Das war ... der Open-Air-Gottesdienst mit Motorradsegnung

Es war ein erster Volksfestsonntag wie aus dem Bilderbuch. Der fast wolkenlose weißblaue Himmel über Velden und die angenehmen Temperaturen lockten die Menschen nach draußen, zu einem "Open-Air-Gottesdienst" mit anschließender Motorradsegnung. Mit über 300 Motorrädern aus ganz Bayern erreichte diese Veranstaltung eine neue Dimension. Vom Marktplatz bis Höhe "Blume" eine Maschine neben der anderen - ein herrlicher Anblick für alle Liebhaber des Motorradfahrens.

Ein Genuss anderer Art war - wieder einmal - die Predigt von Pfarrer Tobias Rother. Zum Dreifaltigkeitstag schlug er den gewagten Bogen von Gott Vater, Gott Sohn und Heiligem Geist zu den drei Maßkrügen und dem Veldener Volksfest - und überlegte dann mit seiner erfrischenden Offenheit, wie er - bei leicht hinkendem Vergleich - wohl wieder die Kurve bekäme.

Doch wenn einer den Spagat zwischen "Geschichten aus dem Leben" und christlicher Botschaft schafft, dann ist das dieser junge Pfarrer. Mit seiner Geschichte von "seltsamen Begegnungen" auf dem Veldener Volksfest und "Höhen und Tiefen", wie sie jeder kennt, hat er gestern ganz sicher sehr viele Herzen erreicht - auch die von hunderten Bikern, die sich über seinen anschließenden Segen freuten.

PS. Asche über mein Haupt: Ich habe total verschwitzt, unseren Veld'ner Blechhaufa zu erwähnen, der den Open-Air-Gottesdienst am 1. Volksfestsonntag ganz wunderbar musikalisch begleitet und das Festzelt beim anschließenden Frühschoppen begleitet hat. Wir sind sehr stolz darauf, ein solch gute Nachwuchs-Blaskapelle in Velden zu haben!

Ein kleiner Auszug aus der Predigt ...